8,70 Meter Verfahrweg. Und am Ende entscheidet der Mikrometerbereich – nicht als Ausnahme, sondern als Anspruch.
Bei METASPAN bearbeiten wir aktuell Maschinenbetten bis 8.500 mm Länge auf unserer Portalfräsmaschine (WALDRICH COBURG). Was auf den ersten Blick nach einer Frage der Maschinengröße klingt, ist in der Praxis vor allem eine Frage der Prozessstabilität: Wer auf mehreren Metern Länge reproduzierbar im µ-Bereich arbeiten will, braucht mehr als einen langen Verfahrweg.
Warum Großteilbearbeitung im Werkzeugmaschinenbau besonders ist
Maschinenbetten, Ständer und Grundkörper für Werkzeugmaschinen sind keine Standardbauteile. Sie stellen besondere Anforderungen – an die Aufspannung, an die Bearbeitungsstrategie und an die Messtechnik. Denn die Flächen, die wir bearbeiten, sind später die Referenz: Führungs- und Funktionsflächen, auf denen Achsbewegungen der fertigen Maschine ablaufen.
Das bedeutet in der Praxis:
- Spanntechnik mit Augenmaß: Große Gussteile reagieren empfindlich auf Verspannungen. Die richtige Auflage ist die Grundlage für alles, was danach kommt.
- Bearbeitungsstrategie in Stufen: Vor- und Schlichtbearbeitung werden konsequent getrennt. Spannungsentlastung zwischen den Schritten ist kein Luxus, sondern Standard.
- Messtechnik im Prozess: Führungsbahnen werden während der Bearbeitung mit Lasermesstechnik und Nivelliergeräten kontrolliert – nicht erst am Ende.
Vertrauen entsteht im Austausch
Großteilbearbeitung im Werkzeugmaschinenbau gelingt nur im engen technischen Austausch mit dem Kunden. Konstruktionen verstehen, Bearbeitungsstrategien gemeinsam abstimmen, Prozessparameter sauber definieren – das ist keine Dienstleistung von der Stange.
Genau das ist die Stärke solcher Projekte bei METASPAN: Große Bauteile lassen sich fräsen. Vertrauen, Prozessverständnis und Know-how erarbeitet man sich gemeinsam.
Interesse an einer Zusammenarbeit?
Ob Maschinenbett, Maschinenständer oder komplexe Führungsbahngeometrien – sprechen Sie uns an.
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